
Geigenpflege
Was Du nie tun solltest:
…mit viel Geigenpolitur die Oberfläche zerreiben, bis der Lack ab ist und das schöne blanke Holz zum Vorschein kommt. Lieber dosierst Du die Politur und trägst sie ohne Druck reibend auf – oder: Du lässt den Geigenbauer die Geige säubern.
Zum Säubern des Innenraumes: Reiskörner darin hin- und herschütteln.
Haut enthält immer Fett oder Feuchtigkeit. Deshalb wäscht man sich am besten vor dem Spielen die Hände und fasst die Geige nur am Hals oder an der Rundung mit der Kinnstütze an. Besonders gilt dies nach dem Verzehr eines saftigen Apfels oder Döners, nach dem Reitunterricht oder dem Spielen im nassen Sand (Erfahrungen aus dem Unterrichtsbeginn).
Die Saiten stimmen (siehe auch Video Die Saiten stimmen – folgt noch)
Gestimmt werden die Saiten an den Wirbeln, wenn diese grob verstimmt oder keine Feinstimmer vorhanden sind. Dann muss man sie zuerst in die eigene Richtung leicht lockern und nicht loslassen. Beim erneuten Spannen auf die richtige Tonhöhe auch gleichzeitig ins Loch hineindrehen! Dazu muss gezupft oder gestrichen werden, um zu hören, ob die Tonhöhe erreicht ist.
Diese Prozedur endet erfahrungsgemäß bei den meisten Schülern (beziehungsweise den Eltern) mit dem Platzen der Saite(n) (einmal waren es alle vier), da sie nach wenigem Drehen bereits überspannt sind und reißen! Wenn man hierfür aber erst mal ein Gefühl bekommen hat, spart man danach Geld oder lässt es sich doch erst noch einmal vom Lehrer zeigen.